Cercle d´amis "Hommage à la France" Donnerstag 20. September

Das geheime Frankreich von Nils Minkmar – Buchvorstellung und Ausstellungseröffnung

Cercle d’amis Hommage à la France de la Fondation Brigitte Schubert-Oustry

Nach der Sommerpause laden das Institut français Dresden und die Stiftung Brigitte Schubert-Oustry für den Literaturpreis Hommage à la France Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu einem abwechslungsreichen Abend mit einer Buchvorstellung vom Freundeskreis Hommage à la France der Stiftung Brigitte Schubert-Oustry und einer Ausstellung rund um Frankreich und Paris. Abgerundet wird die Veranstaltung mit einem französischen Buffet.

19.00 : „Das geheime Frankreich“ – Buchvorstellung
Antje Graf, Dresdner  Germanistin und Jurorin für den Literaturpreises Hommage à la France der Stiftung Brigitte Schubert Oustry, stellt das Buch des Kulturjournalisten Nils Minkmar vor, im Gespräch mit Agnès Masson und Odile Vassas vor.
Begrüßung durch Brigitte Schubert-Oustry,  Stifterin des Literaturpreises Hommage à la France,

Wie sieht es im Inneren der französischen Gesellschaft heute aus? In seinem 2017 erschienenen Buch „Das geheime Frankreich“ nimmt uns der Kulturjournalist Nils Minkmar, einer der kundigsten Kenner des Landes, auf Um- und Abwege mit auf eine Reise in das geheime Frankreich. Mit dem Blick und Handwerkszeug eines Anthropologen erkundet er den im Privaten oftmals anarchischen Lebensstil der Franzosen und ihren skeptischen Blick auf die Welt – beides eine kaum zu berechnende Quelle der Kreativität. Er begegnet zentralen kulturellen und politischen Akteuren wie Bernard Henry Lévy, Michel Houellebecq und Patrick Modiano, der Philosophin Cynthia Fleury und der Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo. Und er folgt einer Liste mit gastronomischen Geheimtipps, um sich mit ihrer Hilfe zu den Hoffnungen und auch den Problemen des gegenwärtigen Frankreichs führen zu lassen.

Nils Minkmar,1966 in Saarbrücken geboren, besitzt einen deutschen und einen französischen Pass. Er war Redakteur u.a. bei der »Zeit« und der FAZ und schreibt heute für den „Spiegel“. 2012 wurde er als Kulturjournalist des Jahres ausgezeichnet.

20 Uhr: Eröffnung der Fotoausstellung „My Paris“ von Teddy Delcroix mit anschließendem französischem Buffet.
Begrüßung durch den Direktor der Institut français de Saxe, Jean-Christophe Tailpied und  sein Dresdner Team

In seiner Serie »My Paris« eröffnet der französische Fotograf Teddy Delcroix mit Momentaufnahmen aus den Pariser Straßen einen neuen, unverfälschten Blick auf das Alltagsleben in der französischen Hauptstadt. Auch wenn er dabei durchaus klassische Paris-Motive aufgreift – Roller, Tauben, Hausmannsche Fassaden – ist er fern vom Klischee. Mit großer ästhetischer Sensibilität fängt er humorvolle und überraschende Szenen ein, den Blick für Details geschärft, die sonst unbemerkt bleiben. Die Ausstellung ist eine Liebeserklärung an die Stadt an der Seine, die Delcroix selbst in Worten so formuliert: „Paris, mein liebes Paris, das ich zugleich liebe und hasse….Lass deine Mise-en-Seine, sei du selbst, so dass ich dich sehen kann. Paris, je t‘aime.“

Teddy Delcroix, 1981 in Hauts de France (Nordfrankreich) geboren, wandte sich zunächst dem Hochleistungssport zu, ehe er sich entschied, statt Medaillen Kunstwerke um sich zu versammeln. Seither arbeitet er in den Bereichen künstlerische Kinematographie und Fotografie, u.a. als Künstlerischer Leiter bei Wanda Productions. Er lebt als freier Künstler in Lyon.

 

Institut français de Saxe
Kreuztraße 7, 01069 Dresden
Donnerstag 20. September 19Uhr
Eintritt frei